Jahr: 2008

download.jpg By Morgan Sessions

Yes, we trust!

Der Wert Vertrauen In diesem Jahr konnten wir erleben, wie der wohl wichtigste Wert in der Finanzbranche aufs Spiel gesetzt wurde: Vertrauen. Vertrauen hat etwas mit „sich trauen“, also „wagen“, zugleich auch mit „sich verbinden“ zu tun. Ob ich einer Person oder einer Institution traue, hängt davon ab, welche Erfahrungen ich mit ihr mache und wie glaubwürdig sie mir erscheint. Deshalb sind „Authentizität“ und „Glaubwürdigkeit“ wichtige Säulen, auf denen Vertrauen aufbaut. „Vertrauen ist der Anfang von allem“ lautete in den 90er Jahren ein Bekenntnis aus der Bankenszene. Nun befinden sich ausgerechnet die Banker in einer weltweiten Vertrauenskrise und bringen den Geldfluss ins Stocken und damit viele um ihre Existenz. Diese negative Kettenreaktion muss unterbrochen werden, doch wie? Werteorientierung und Sinnstiftung Wenn die Finanzkrise eines gezeigt hat, dann, dass profitorientiertes Handeln in der globalen Wirtschaft ohne selbstverpflichtendes Leitbild und ohne ethische Reflexion der Werte bei sorgsamer Güterabwägung in einem Fiasko enden muss. Sie zeigt auch, wie wichtig es ist, dass Menschen in Schlüsselpositionen über eine hohe ethische Kompetenz verfügen. Letztlich ist es diese Kompetenz, die über… weiterlesen

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7 Wege, um effektiver zu kommunizieren

Was glauben Sie, macht gute Kommunikation aus? Brillante Rhetorik? Schlagfertigkeit? Eloquenz? Zur überzeugenden Selbstdarstellung sind die genannten Fähigkeiten wichtige Ausdrucksmittel. Kommunikation ist jedoch mehr als das. Es geht um den Austausch von Informationen und Eindrücken. Wir sagen dem anderen auf einer unsichtbaren, nonverbalen Ebene wie wir zu ihm stehen, in welcher Gemütsverfassung wir uns gerade befinden und was wir von ihm wollen. Denn Kommunikation verfolgt immer auch eine Absicht. Der andere hat für unsere verschiedenen Botschaften ein sensibles Ohr und filtert aus dem Inhalt einer Aussage das heraus, was für ihn wichtig ist und was seiner Gemütsverfassung und dem Verhältnis zu uns entspricht. Ist er uns gegenüber grundsätzlich positiv gestimmt, dann ist die Chance groß, dass auch ein kritisches Feedback konstruktiv aufgefasst wird. Anders ist es, wenn eine negative Beziehung besteht oder bei einem Erstkontakt beim Filtern der nonverbalen Botschaften, die sich durch Stimme, Mimik, Körperhaltung und Gestik vermitteln, sofort klar wird, dass die Chemie nicht stimmt. Wenn wir uns bewusst machen, dass Kommunikation ein Vorgang ist, bei dem wir auf verschiedenen Kanälen senden und… weiterlesen

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unsplash_526360a842e20_1.JPG By Chris Sardegna

Kein Widerspruch

In vielerlei Hinsicht stehen wir heute angesichts fundamentaler sozioökonomischer und ökologischer Veränderungen in der Welt vor historischen Entscheidungen. Und so müssen auch Unternehmen sich fragen, wie sie die Weichen für die Zukunft stellen, um in einer globalisierten Wirtschaft weiter erfolgreich existieren zu können. Dabei ist klar, dass die Zukunft von Unternehmen in Deutschland als Exportweltmeister von der Entwicklung in anderen Ländern in hohem Maße abhängig sein wird. Je komplexer die äußeren Bedingungen sich darstellen, desto mehr bedarf es der Orientierung nach innen, das heißt, Besinnung auf Werte, die dem wachsenden Bedarf nach Nutzen- und Sinnstiftung in der Gesellschaft gerecht werden. Im Zuge der steigenden Bedeutung des Themas Unternehmenskultur rückt deshalb die ethische Kompetenz immer mehr in den Vordergrund. Ethische Kompetenz und wirtschafltlicher Erfolg sind kein Widerspruch Ethische Kompetenz wird zum Markenzeichen für Unternehmen der Zukunft, sie zu erlangen und um mit dem schwer greifbaren Phänomen Unternehmenskultur professionell umgehen zu können, zum existenziellen Faktor. Denn ohne tief greifende Wertereflexion und ethischen Diskurs können Manager/innen der Komplexität der Entscheidungen in der globalen Wirtschaft nicht mehr gerecht werden…. weiterlesen

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Unternehmenskultur – Warum Sinnstiftung zum Erfolgsfaktor wird

Mit Unternehmenskultur wird die gesamte Erscheinungsform eines Unternehmens einschließlich der im Unternehmen gelebten Werte und Normen bezeichnet. Die Unternehmenskulturen von heute sind stark beeinflusst von der Entwicklung einer globalen Wirtschaftkultur; selbst Unternehmen, die nur national agieren, werden vom Kulturwandel erfasst, da wirtschaftliche Veränderungen gleichsam gesellschaftliche nach sich ziehen und das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen beeinflussen. Unternehmen ohne geistige Zentrierung und klare Ausrichtung laufen daher Gefahr, die Orientierung zu verlieren und zum Spielball der Kräfte zu werden Umso wichtiger ist es, Unternehmenskultur nicht als etwas zu betrachten, dass schon irgendwie entsteht und selbstverständlich vorhanden ist (, obwohl ja immer eine Kultur da ist, fragt sich nur welche). Vielmehr ist Unternehmenskultur als eine bewusst zu entwicklelnde, wählbare ethische Grundhaltung zu verstehen, wie ein Unternehmen zu den Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens steht und wie es sein Geschäft betreibt. Eine Unternehmenskultur kann nur mit Rücksicht auf die individuelle Ausprägung der Menschen im Unternehmen zur Blüte gebracht werden, da es deren Einzigartigkeit, Wesen und Charaktere sind, die den Geist eines Unternehmens prägen. Werte und Normen für… weiterlesen

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Zukunftsstudie Delphi2017 – Was Menschen morgen bewegt

Die GIM, Gesellschaft für innovative Marktforschung in Heidelberg, kommt in der Zukunftsstudie „Delphi2017 – zu der zentralen Erkenntnis, dass die Deutschen dem Gemeinschaftssinn in Zukunft eine größere Bedeutung geben werden als bisher. Fünf zukunftsrelevante Grundorientierungen, die in den nächsten zehn Jahren in Lebensbereichen wie Gesundheit, Bildung, Arbeit, Familie und Konsum prägend sein werden: 1. Managing „Dutility“: Funktionieren im System 2. Living Substance: Zurück zum Wesentlichen 3. Embedding Individuality: Weniger Ich – mehr Wir 4. Creating „Lifeholder Value“: Gestalten und Partizipieren 5. Engaging in a Sane Society: Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Die neuen Grundorientierungen werden eine langfristige Veränderung der gesellschaftlichen Werte zur Folge haben und stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Stärker als bisher erwarten die Verbraucher, dass Marken sowohl Nutzen als auch Sinn stiftend sind. Die GIM-Forscher Dr. Kerstin Ullrich und Dr. Christian Wenger empfehlen Unternehmen frühzeitig zu reagieren. Das Buch zur Studie ist unter dem Titel „Vision 2017 – was Menschen morgen bewegt“ ab sofort im Buchhandel oder beim Verlag Redline Wirtschaft erhältlich. Quelle: GIM – Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses… weiterlesen

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Coaching in Unternehmen: Ansprüche an Coaches steigen

Eine von Kienbaum/Harvard- Businessmanager durchgeführte Studie zum Thema „Coaching von Top-Managern“ (Erscheinungstag 26. Februar 2008) führte u. a. zu folgenden Ergebnissen: In 66 Prozent der befragten Unternehmen sind schwierige Führungs- und Managementsituationen der Anlass dafür, dass Führungskräfte ein Coaching in Anspruch nehmen. 81 Prozent der befragten Unternehmen verbinden mit Coaching das Ziel, aktuelle Führungs- und Managementprobleme zu klären und Lösungsstrategien zu erarbeiten. 77 Prozent glauben, dass sich durch Coaching die Selbstwahrnehmung und das Selbstbild der gecoachten Person verbessert und 75 Prozent sind der Meinung, mittels eines Coachings die soziale und emotionale Kompetenz steigern zu können.   Coachen allein genügt jedoch nicht mehr: Coaches müssen durch eigene Management- und Führungserfahrung in der Lage sein, als neutrale Diskussionspartner mit ihren Klienten aktuelle Managementprobleme zu durchdenken. Dementsprechend werden als Auswahlkriterien für die Coachauswahl genannt: Berufserfahrung (90 Prozent), eigene Führungs- und Managementerfahrung, (77 Prozent) eine fundierte Change-Management-Kompetenz (65 Prozent) sowie das persönliche Auftreten des Coachs (94 Prozent). Auch interessant: Bei der Auswahl des Coachs spielt für die befragten Unternehmen eine fundierte Coachingausbildung (83 Prozent) eine weit wichtigere Rolle als… weiterlesen

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