Alle Artikel in: Coaching & Consulting

photo-1430263326118-b75aa0da770b

Der sanfte Weg zum Sinn: Interview mit Logotherapeut Carsten Kärcher

1 . Herr Kärcher, Logotherapie wird oft mit Logopädie verwechselt. Können Sie kurz erklären, worin der Unterschied besteht bzw. was Logotherapie ist? Die sinnorientierte Psychotherapie (Logotherapie) und die Sprachheilkunde (Logopädie) teilen sich lediglich die gleiche Vorsilbe in zweierlei Bedeutung: „Logos“ meint übersetzt „Wort“ aber zugleich auch „Sinn“. Den Sinn im Leben zu finden, durch Werteverwirklichung, ist das heilsame Therapieziel in der Logotherapie und Existenzanalyse nach Viktor Frankl. 2. Kann man sagen, dass Logotherapie eher eine „geistige“ Therapieform ist? Die Logotherapie blickt dreidimensional auf den Menschen und erweitert ihn, neben Körper und Psyche, um die geistige Dimension mit dem Ziel, Zugang zu den dort vorhandenen Kräften zu schaffen. Somit würde ich sie als Therapieform „zum Geistigen hin“ bezeichnen. 3. Bei welchen Themen setzen Sie Logotherapie in Ihrer therapeutischen Praxis ein? Ich behandle in meiner Praxis überwiegend Menschen die an Ängsten, Panikattacken und depressiven Erkrankungen leiden. Dazu zählen natürlich auch Sinnkrisen, oftmals bedingt durch Burnout oder die berühmte Mid-Life-Thematik. Daneben begleite ich auch Menschen, die ihre Potentiale im Sinne einer wertorientierten Persönlichkeitsentwicklung fördern und sich selbst besser… weiterlesen

– Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses Beitrags!
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrPin on PinterestEmail this to someonePrint this page
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hotspot Coachpool – dabei sein ist (nicht immer) alles

Coaching ist gefragt Der wachsende Coachingbedarf in der Arbeitswelt spiegelt sich in der Zunahme von Coachpools in Unternehmen wieder. Lange müssen Unternehmen nicht suchen, um Coaches dafür zu rekrutieren: Coachinganbieter bewerben sich direkt bei ihnen oder kommen auf Empfehlung von Mitarbeitern in den Auswahlprozess. Die Aufnahmeverfahren verlaufen zunehmend standardisiert; die Zeiten, in denen ein Coach ohne Akkreditierung ein Coachingmandat erhält, gehören bald der Vergangenheit an. Gütekriterien für die Coachauswahl Das hat Gründe. Unternehmen wollen sicherstellen, dass Coaches die Anforderungen für professionelles Business Coaching erfüllen. Da der Beruf »Coach« ungeschützt ist bzw. keine Berufsordnung existiert, die Standards zur Ausbildung und Qualitätssicherung für den „Beruf Coach« definiert, kann jeder sich Coach nennen, ob qualifiziert oder nicht. So stehen alle Coachsuchenden vor der Herausforderung, die Spreu vom Weizen zu trennen. Unternehmen richten sich dabei nach Gütekriterien wie: Alter (Reife), Lebenserfahrung Führungserfahrung Managementerfahrung Professionelle Coachingausbildung Coaching-Konzept Ideologische Unabhängigkeit Mitgliedschaft in Coachingverbänden Persönlichkeit: Werte und Selbstverständnis Sympathisches Auftreten Methodenkompetenz Psychologische Kompetenz Betriebswirtschaftliches Wissen Referenzen Gut fürs Image!? Die Auswahlverfahren für Coachpools muten oft wie Assessment-Center an; je nach Umfang dauern… weiterlesen

– Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses Beitrags!
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrPin on PinterestEmail this to someonePrint this page
download.jpg  By Ariana Prestes

Der Lehr-Coach: HandwerkerIN mit Hingabe

Ergänzend zu den üblichen Empfehlungen zur Auswahl von Coaching-Ausbildungen sei hier einmal besonderes Augenmerk auf die Person des Lehr-Coachs gerichtet. Denn die Wahl einer Coaching-Ausbildung ist nicht nur eine Entscheidung für ein bestimmtes Institut, sondern auch eine Entscheidung für eine oder mehrere Personen, deren Einfluss man sich für einen bestimmten Zeitraum aussetzt. Der Mensch macht die Schule Abgesehen von Coaching-Expertise sollte ein Lehr-Coach Kenntnisse über Gruppendynamik, Moderationserfahrung und pädagogisches Geschick mitbringen. Er oder sie muss aber auch ein Händchen für das Design des Curriculums haben. Damit ist gemeint, dass der Aufbau des Kursdesigns logisch aufeinander aufbaut und einen optimalen Lern- und Entwicklungsprozess gewährleistet. Hier spielen Menschenkenntnis, Erfahrung in der Wissensvermittlung und im Umgang mit Gruppendynamik eine große Rolle. So entwickeln z. B. kleine Gruppen eine ganz andere Dynamik wie große. Ein erfahrener Lehrcoach kann mit beiden Gruppenstärken umgehen und sich flexibel auf die Bedingungen einstellen, so wie es die jeweilige Teilnehmerzahl erfordert. Coaching-Ausbildung ist Entwicklungsarbeit Eine Coaching-Ausbildung vermittelt Wissen über Coaching-Prozesse und Coaching-Handwerk. Sie geht aber weit über die Optimierung von Fähigkeiten und das Lehren von… weiterlesen

– Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses Beitrags!
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrPin on PinterestEmail this to someonePrint this page
Was beim Coaching nicht gut ankommt

Was beim Coaching nicht gut ankommt…

Die Diplom-Psychologin Franziska Luschas berichtet in ihrem Blog über die über die 3 häufigsten Fehler in der Heilpraktiker–Praxis.  Diese lassen sich 1 zu 1 auf die Coaching-Praxis übertragen. 1. Erwartung des Klienten wird ignoriert Der Klient kommt in der Erwartung, dass er Unterstützung erfährt und möchte nicht mit Theorien über Coaching-Modelle und Coaching-Tools zugetextet werden. Sehr oft jedoch schlägt hier die Erwartungsfalle zu. Der Coach denkt, der Klient erwarte vom ihm eine umfassende Erklärung der eingesetzten Coaching-Methoden, möglichst beeindruckend untermalt mit schicken Fremdwörtern, damit er Klient auch so richtig beeindruckt ist. Sicher braucht der Klient Informationen zum Coachingprozess generell und zu formalen/methodischen Aspekten. In erster Linie will er aber gut abgeholt werden. Das heißt für den Coach, vor allem gut und empathisch zuhören, sich selbst zurücknehmen, das Anliegen des Klienten in den Vordergrund stellen. Das gilt insbesondere für den Erstkontakt bzw. das sog. Erstgespräch, wenn Coach und Klient die Weichen für die weitere Zusammenarbeit stellen. 2. Viel hilft viel – Tool-Hopping Im Coaching-Prozess ist es wie in der Therapie nicht förderlich von Technik zu Technik… weiterlesen

– Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses Beitrags!
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrPin on PinterestEmail this to someonePrint this page
download.jpgRodion Kutsaev

Coaching-Profession – Wie erkennt man sie?

Coaching-Profession – Wie erkennt man sie? Der nachfolgende Steckbrief zur Coaching-Profession gibt Aufschluss: Coaching Profession zeigt sich darin, das ein Coach… über eine solide Coachingausbildung verfügt. über interdiziplinäres Wissen verfügt und seine Coaching-Profession durch stete Weiterbildung ausbaut. verschiedene Personalentwicklungsformate voneinander unterscheiden und differenziert intervenieren kann. ein werteorientiertes Selbstverständnis hat. Berufs- und Führungserfahrung nachweisen kann. in jeder Hinsicht einen kompetenten Eindruck vermittelt. dem Klienten/der Klientin seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. sich mit Ratschlägen und missionarischem Eifer zurückhält. nach dem Hilfe-zur Selbsthilfe-Prinzip interveniert. geduldig bleibt und sich eine naiv fragende Haltung bewahrt. sich eingesteht, wenn er in der Situation feststeckt und ggf. das Coaching beendet bzw. an Kollege / Psychotherapeut verweist. sich regelmäßig supervidieren lässt, um sein Handeln zu überprüfen bzw. sich selbst zu reflektieren. nach dem Prinzip des ehrbaren Kaufmanns handelt. Fazit: Coaching-Profession ist Handwerk und Haltung Welche offiziellen Merkmale lassen sich darüber hinaus der Coaching-Profession zuordnen? Christopher Rauen beschreibt in „Coaching-Report“ auf der Seite Coaching-Markt (http://www.coaching-report.de/) u.a. folgende Coach Charakteristika: Durchschnittsalter 50 Jahre über 11 Jahre Berufserfahrung 55 Prozent weiblich 60 Prozent mit Führungserfahrung 65 Prozent… weiterlesen

– Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses Beitrags!
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrPin on PinterestEmail this to someonePrint this page
Bildquelle: unsplash.com by Micki Spollen

Warum Coach werden? 8 Gründe für Coachingausbildung

Coach werden: Welches Ziel verfolgen die Absolventen einer Coachingausbildung? Einlang gehegter Wunsch „Coach werden“: Etwa 10 bis 20 % der Teilnehmerinnen aus den vergangenen und aktuellen Kursen zum Personal und Business Coach IHK streben eine Selbständigkeit als Coach an und wollen unmittelbar nach der Fortbildung oder ein bis zwei Jahre später damit starten. Die meisten Absolventen der Fortbildung sind angestellt und wollen es – zumindest vorerst – auch bleiben. Mit der Coachingausbildung verfolgen sie mehrere Ziele: Optimierung ihrer Führungskompetenzen Erweiterung ihres Handlungsspielraums Optimierung ihrer Kommunikation Intensive Selbsterfahrung und Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung Erhöhung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt Karrieresprung durch Coachingkompetenz Abrundung ihrer beruflichen Qualifikation bzw. ihrer Profile Möglichkeit, nebenberuflich eine Coachingexistenz aufzubauen. Coach werden: Unmittelbarer Nutzen durch Coachingkompetenz Bei der Besetzung von Führungspositionen gewinnt Coachingkompentenz  immer mehr an Bedeutung. So konnte sich durch den Nachweis von Coachingkompetenz in einem Assessmentcenter-Auswahlverfahren ein Teilnehmer noch während der Coachingausbildung gegenüber Mitbewerbern erfolgreich durchsetzen. Eine andere Absolventin kam wegen ihrer Qualifikation zum Personal und Business Coach IHK  in ein Auswahlverfahren für eine Führungsposition und konnte dort ebenfalls überzeugen. Andere… weiterlesen

– Vielen Dank für eine kurze Erwähnung oder Weiterleitung dieses Beitrags!
Tweet about this on TwitterShare on FacebookShare on Google+Share on LinkedInShare on TumblrPin on PinterestEmail this to someonePrint this page